die Chance auf eine neues Leben – Ängste & Wünsche

 

Es ist keine Schwäche, sich Angst einzugestehen.

 

Ganz im Gegenteil. Es ist eine Stärke, denn es gibt uns Kraft, furchteinflößenden Lebensabschnitten entgegenzutreten und siegesreich daraus hervorzugehen.

Nach Außen hin mag es gerne so wirken, als würde ich keine Angst vor meinem neuen Lebensabschnitt haben. Doch das ist gewiss nicht so.

Laura würde jetzt sagen „Leute, ich kacke mir in die Buchse“ – denn genauso fühle ich mich. Noch ist der Schritt entfernt, denn mir bleiben noch ein paar Wochen hier in Deutschland. Gedanklich bin ich also noch gar nicht so weit, zu gehen. Aber das Wissen, dass es kommen wird, ist da. Und damit kommt auch die Angst. Natürlich fürchte ich mich davor, denn auf der anderen Seite der Welt warten Herausforderungen, die ich von hier noch gar nicht einschätzen kann. Ich bin ein kleiner Kontrollfreak und gerne auf alle möglichen Ereignisse vorbereitet. Mich jetzt auf jemand anderen zu verlassen, sei es die Wohnsituation oder auch das Einkommen, fällt mir wirklich schwer. Das ist eine Herausforderung vor der ich einen großen Respekt habe, denn ich vertraue jemand anderem mein Leben an. Ob ich am Ende vielleicht in einem billigen Motel unterkomme oder in einem Haus von dem ich schon immer geträumt habe, liegt jetzt gerade nicht in meiner Hand. Genauso meine Ausreise und ob ich überhaupt am 24. Mai fliegen werde. Nach meinem Interview im Konsulat musste ich meinen Reisepass dort lassen. Noch habe ich ihn nicht zurück, weil sie Unterlagen nachgefordert haben. Leute, ich sitze echt auf heißen Kohlen. Jeden Tag warte ich darauf, dass es klingelt und ich meine Einreisepapiere bekomme, damit ich meinen Flug nicht stornieren und einen Haufen Kohle für ein neues Ticket ausgeben muss.

Ich wäre aber nicht ich, wenn ich mich innerlich darauf nicht wappnen würde. Natürlich kann ich bei einer solchen Reise nicht auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Denn in einem Land, in dem ich bislang nur zu Besucht gewesen bin, warten sicherlich Herausforderungen, von denen ich jetzt noch nichts ahne. Aber ich schaue schon nach Jobs, überlege mir, wie es mit Hawkify weitergeht und wohin genau ich möchte. Eine Vision zu haben, ein Ziel vor Augen, worauf man hinarbeiten kann, ist immer eine gute Sache. Aber auch hier gibt es natürlich keine Gewissheit, in welche Richtung sich alles entwickeln wird.

Meine Wünsche? Davon habe ich einige, immer ein klares Ziel vor Augen. Etwas, das ich brauche, um die Motivation nicht zu verlieren. Ein Ziel, an das ich mich klammere, auch wenn das Leben mal tobt. Ich wünsche mir herauszufinden, dass mein Traum genau das ist, was ich wirklich will. Denn erst, wenn ich es versuche, kann sich herausstellen, ob meine Träume das Richtige waren oder ich an einem Wunsch festgehalten habe, nur weil er sich in meiner Vorstellung gut angefühlt hat.

Ich möchte, dass Hawkify Books erfolgreich wird und ich auch im internationalen Bereich mit den Übersetzungen durchsstarten kann. Genauso möchte ich mit meinen eigenen Titeln vorwärts kommen und hoffe die Zeit zu finden, wieder mehr zu schreiben. Ich liebe meine Ideen und vermisse es manchmal sehr, nicht regelmäßig Zeit zu finden, meine eigenen Bücher zu schreiben.

Aber am meisten freue ich mich darauf und hoffe, dass ich dort das Leben aufbauen kann, von dem ich immer geträumt habe!

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