Rezensionen – Mehrwert für Autoren, Verlage und Leser

Ein Thema, das man täglich aufgreifen könnte 😉 und das immer wieder gerne für Diskussionsstoff sorgt.

Eine Rezension sollte nicht nur als Mittel genutzt werden, um jemandem auch auf persönlicher Ebene die „Meinung“ sagen zu können, sondern es ist eine gute Option, um jemandem gut formuliertes, konstruktives Feedback zukommen zu lassen und das auf einer fairen Ebene. Tiefschläge, die unter die Gürtellinie gehen, erleben wir heute leider täglich. Gerade Amazon kann wunderbar als Plattform genutzt werden, um solche Tiefschläge offensichtlich zu machen und selbst doch im Hintergrund zu agieren. Ebenso ist es auch auf anderen Plattformen möglich. Sich davor zu schützen ist beinahe unmöglich, weshalb ich heute noch einmal dafür sensibilisieren möchte, wie wichtig die Kommunikation auf Augenhöhe ist.

Sicherlich gibt es das ein oder andere schwarze Schaf, das nicht mit Kritik am eigenen Werk umgehen kann, aber ebenso gibt es auch schwarze Schafe unter den Bloggern – das lässt sich in der heutigen Zeit, dank der neusten technischen Entwicklungen auch nicht vermeiden.

Es ist einfacher geworden, sich hinter einem Namen, einer Seite und den Worten, die vielleicht verletzend sind, zu verstecken. Doch das soll nicht das Thema sein 😊 Ich möchte versuchen, mich im allgemeinen über das Thema Rezensionen auszutauschen.

Rezensionen sind ein sehr sensibles Thema, denn es geht nicht immer nur um Worte, die einem das Herz erweichen, sondern eben auch um Kritik / konstruktives Feedback. Letzteres so zu formulieren, damit es das Gegenüber, was in dem Fall der Autor ist, nicht verletzt – eine Aufgabe für sich.

Trotz allem sind sie unabdingbar. Eine Notwendigkeit. Sie zeigen nicht nur Schwachpunkte auf, die man selbst als Anhaltspunkt nehmen kann, beim nächsten Buch besser werden zu wollen, sondern sind auch Balsam für die Seele. Bestätigung.

Auch wenn die nächste Anmerkung oft eine zweitgeteilte Ansicht findet, bin ich der Meinung, dass die Zusammenarbeit sowohl für Blogger, als auch für Autoren & Verlage für beide Seiten einen großen Mehrwert bringt. Beide Parteien „Verlag/Autor & Blogger“ brauchen einander. Von Abhängigkeit möchte ich gar nicht mal sprechen. Eher, dass die Zusammenarbeit Hand in Hand einhergeht.

Wenn Autoren nicht schreiben würden, hätten Blogger und auch Leser keine Leidenschaft, der sie nachgehen könnten.

Wenn die Blogger nicht rezensieren würden, hätten die Leser keine „erste Meinung“, nach der sie sich orientieren könnten und der Verlag / Autor vermutlich geringere Verkaufszahlen und kaum Anlaufstellen für Feedback.

Ein Kreislauf der Bücher.

Wie wichtig uns die Rezensionen und somit konstruktives Feedback ist, darauf möchte ich jetzt eingehen.

Menschen können sich nur weiterentwickeln, wenn sie über den Tellerrand hinaus schauen. Dazu gehört es auch, kritikfähig zu sein oder Kritikfähigkeit zu erlernen. Es ist immer schwer, wenn jemand anderes etwas am eigenen Text findet, das ihm nicht zusagt. Immerhin ist es unser Baby. Und da bin ich voll und ganz bei jedem Autor – denn Kritik kann auch wehtun. Aber es kann einen auch vorwärts bringen, wenn man lernt, damit als positives Weiterentwicklungstool umzugehen. Natürlich sollte Feedback in angemessener Form und nicht auf einer persönlichen Ebene formuliert sein. Und da ich diese Seite ebenso kenne, kann ich sagen, dass das eine Kunst für sich ist.

Doch selbst wenn es nicht jedem gegeben ist, die richtigen Worte für Anmerkungen, die eine Verbesserung hervorrufen sollen, zu finden, sollte man als Autor Kritik oder Feedback immer offen gegenübertreten.

Es ist wichtig, dass man sie richtig nutzt und umsetzt.

Aber ebenso brauchen wir positive Rückmeldungen, denn die geben uns die Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein und trotz eines Rückschlages, der meist härter widerhallt, weiterzumachen.

Jeder Mensch braucht Zuspruch, unabhängig davon, ob er als Autor, Maler und Lackierer oder als Bürokraft arbeitet. Ich will dieses Thema gar nicht so auf unser Dasein als Verlag oder Autor beschränken. Positives Feedback ist in jedem Beruf und auch privat überaus wichtig. Jeder Mensch möchte sich wohl in seiner Haut fühlen.

Genauso wünschen sich Blogger ebenfalls Feedback von uns. Ein Dankeschön, dafür, dass sie sich die Zeit genommen und unser Buch gelesen haben oder ein Danke für liebevolle Worte, die unseren Text schön umschreiben.

Wie man sieht, spielt dieses Thema in beide Richtungen eine wichtige Rolle, dabei bin ich sicherlich nicht mal auf alle Aspekte eingegangen.

Worte sind schärfer, als jede Klinge – lerne damit umzugehen, sie in der richtigen Dosis einzusetzen.

Text: Svenja Hawkins

Bildquelle: Pixabay

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