Wenn Träume Wirklichkeit werden

… wie mein Herzenswunsch Wirklichkeit wurde.

Ich habe schon immer davon geträumt, irgendwann in den USA zu leben. Als Kind habe ich, wenn ich sauer auf meine Mama war, immer gedroht, ich würde auswandern und mir zwei große Hunde kaufen, weil sie Angst vor großen Hunden hat 😀 Ich war schon als Kind eine Zicke 🙂 Heute habe ich zwar einen großen Hund, aber meine Mama hat keine Angst vor ihr 😉 Ganz im Gegenteil. Seither habe ich an meinem Traum festgehalten. Und für mich herausgefunden, ob es das Abenteuer ist, in das ich mich stürzen möchte. Ob es ein Traum ist, der sich leben lässt, kann ich erst herausfinden, wenn ich es versucht habe.

Die Meinungen über die USA sind geteilt. Einige verstehen nicht, warum ich ausgerechnet dort hingehen möchte. Es herrscht Unbeständigkeit, politische Differenzen etc. Aber mal ehrlich – in welchem Land ist das momentan nicht der Fall? Hier in Deutschland ist auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen.

Gerade dort sehe ich eine berufliche Perspektive für mich, die mir hier nicht möglich wäre. Türen, die sich auf Grund meiner Bildung und meines akademischen Grades öffnen können, die hier für immer verschlossen blieben. Es ist nicht nur das Land meiner Träume und die Wahlheimat meines Herzens, es ist wahrlich das Land der unendlichen Möglichkeiten.

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Als ich meinen ersten Besuch in den Staaten geplant habe, war ich unheimlich aufgeregt und wusste gar nicht, wo genau ich mit dem Sight Seeing anfangen sollte. Es gab so Vieles zu ergründen und dieses Land versteckt so viele wunderschöne Orte, die es zu entdecken galt. Natürlich konnte ich während meiner 10 Tage Aufenthalt nicht mal annähernd so viel sehen, wie ich mir vorgenommen hatte, aber eines war nach dieser Reise sicher: Amerika ist dieWahlhHeimat meines Herzens!

Wie sagt man so schön? Zuhause ist da, wo dein Herz wohnt! Eines kann ich euch sagen – ich habe meines definitiv dort gelassen.

Lange hielt ich es nicht aus und buchte bereits für wenige Monate später erneut ein Ticket. Wieder ging es zu meiner Freundin … und wieder entdeckte ich neue Facetten an diesem wundervollen Land.

Das gab mir damals den Anstoß und das letzte bisschen Mut das nötig war, um proaktiv Bewerbungen zu schreiben. Ja genau, ich habe mich auf Jobs in den USA beworben. Das ist alles andere, als einfach. Nach einigen Rückschlägen bekam ich zweimal die Chance auf ein Telefoninterview. Alles in allem sind beide ebenfalls auf eine Absage hinausgelaufen. Doch das hat mich ganz und gar nicht davon abgebracht, meinen Traum aufzugeben. Im Gegenteil. Ich habe noch mehr daran festgehalten, doch wollte mich erst einmal orientieren. Herausfinden, in welche Richtung es für mich in einem neuen Land gehen sollte. Immerhin würde ich dort bei 0 anfangen. Mich selbst neu erfinden können, neue Freundschaften knüpfen und ein neues Umfeld haben. Und jetzt gehe ich, mittem im Aufbau meines Verlags. Einer beruflichen Perspektive, der ich von überall nachgehen kann. Ich habe mir den Luxus möglich gemacht, einen Job zu haben, der Ortsunabhängig ist und dann auch noch einer Leidenschaft nachzugehen, die sich mehr wie ein Hobby anfühlt und mich erfüllt.

Manchmal muss man einfach springen, um sich nicht irgendwann in der Zukunft zu fragen, ob man heute glücklicher wäre, wenn man den Schritt gewagt hätte

Jetzt sitze ich hier, schreibe diese Worte und kann noch gar nicht richtig fassen, dass meine Reise schon bald losgeht. Ein Abenteuer, in das ich mich kopfüber hineinstürzen werde. Wenn ihr möchtet, dann erzähle ich euch gerne mehr über meine Reise, den Ablauf, wie alles geregelt wurde etc.

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